Kowelenzer Weihnacht 2011

Dez 11

Kowelenzer Weihnacht im Schloss

"Es ist für uns eine Zeit angekommen", so klang es im kurfürstlichen
Schloss durch den Kinder- und Jugendchor St. Josef
und sie hatten recht. Es war wieder "Kowelenzer Weihnacht"

"Es ist für uns eine Zeit angekommen", so klang es im kurfürstlichen Schloss durch den Kinder- und Jugendchor St. Josef und sie hatten recht. Es war wieder "Kowelenzer Weihnacht"

Zum fünften Mal veranstaltete die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft diesen besinnlichen Abend vor abermals ausverkauftem Haus.

Um es gleich vorweg zu sagen. Es war ein phantastischer Abend mit Liedern und Texten, davon vieles in Kowelenzer Mundart. Den Auftakt machte das großartige Celloorchester der städt. Musikschule unter der Leitung von Burkhard Plath. Anja Balschun erzählte eine eigens geschiebene Geschichte mit dem Titel."Dat Barbie krischt wat näies". Im Anschluss überzeugten die Kinder und Jugendlichen aus der Koblenzer Vorstadt eindrucksvoll mit ihren beschwingten Liedern.

Immer noch ein Garant unter den Vortragenden ist Hans Nobel, der den Nerv des Publikums traf als er meinte, dass nicht immer alles was alt ist auf den Müllplatz gehört.

Manfred und Michael Gníffke gaben natürlich in Mundart wieder ihr Bestes mit Liedern und Geschitjer rond um dat Wäihnachtsfest. Als Ausklang der ersten Hälfte zauberten Mitglieder der Showtanz - Gruppe der GKKG einen tollen Tanz auf die Bühne, der selbst den schlafenden Weihnachtsmann wieder munter werden lies.

Nach der Pause schafften es die AltstadtPänz sofort wieder das Publikum zu begeistern und bildeten einen großen Chor mit dem Publikum. Sie hatten mit fünf Jugendlichen vom St. Josefschor und mit Minka Bojara auch musikalische Gäste dabei und Minka lies es sich auch nicht nehmen mit ihrer großartigen Stimme zwei Solostücke zu singen.

Tobias Bilo, das große Nachwuchstalent der GKKG, brachte in Mundart zwei weihnachtliche Gedichte. Es folgte der Polizeichor Koblenz mit seinen stimmgewaltigen Sängern.

Usrsula Bäumges war zum ersten Mal dabei und brachte in Begleitung zwei lieblicher Engel die Geschichte vom Christkind. Alte Musik mit Laute und Gesang brachte Heidrun Walsch und Klaus Theis und konnten eindrucksvoll überzeugen. Zum Schluss war dann das Publikum gefragt und unter den Trompetenklängen von Jonas Solbach sang man gemeinsam altbekannte Weihnachtslieder.

Bleibt noch zu sagen, dass Leo Wingen einfühlsam, mit kleinen Gedichten und Geschichten durch das Programm führte. Das Publikum ging mit dem guten Gefühl nach Hause, dass jetzt Weihnachten kommen kann.


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